Neuer Hochleistungsprüfstand am E.ON Energy Research Center eingeweiht

04.04.2014

Das PGS verfügt ab sofort über einen neuartigen Prüfstand für leistungselektronische Umformer und Hochgeschwindigkeitsantriebe im Megawattbereich.

  Die Einweihung des Prüfstand in der Versuchshalle des E.ON ERC Urheberrecht: PGS E.ON ERC Prof. Dr. ir. Rik W. De Doncker, Direktor des E.ON ERC und Leiter des Instituts PGS, Alfons Rombach, GE Energy, Dr.-Ing. Hanno Stagge, Oberingenieur am Institut PGS und Jürgen Roth von GE Energy (v. links) bei der Einweihung des Prüfstand

Hier können Generatoren mit den zugehörigen leistungselektronischen Komponenten, beispielsweise für Antriebsstränge von leistungsstarken Windturbinen oder hochtourigen Gasturbinen, aber auch rein leistungselektronische Komponenten wie Wechselrichter und Gleichspannungswandler eingehend getestet werden. Viele dieser Komponenten sind für die Umsetzung der Energiewende unverzichtbar.

„Mit diesem Prüfstand erreichen wir eine Variabilität, die in der Leistungsklasse bis 5 Megawatt weltweit einzigartig ist. Generatoren, Motoren und Turbinenantriebe können hier ebenso untersucht werden wie Wechselrichter oder Gleichspannungswandler. Und die Drehzahl von maximal 15.000 Umdrehungen pro Minute, mit der die unterschiedlichen mechanischen Komponenten über das speziell gefertigte Getriebe auf Touren gebracht werden, ist gleichfalls ausgesprochen ungewöhnlich. Das versetzt uns in die Lage, Antriebsstränge inklusive der darin verbauten Leistungselektronik in einer Intensität und Zuverlässigkeit zu prüfen, wie dies bisher nicht möglich war“, erklärte Professor Rik W. De Doncker